Die Schwierigkeiten dieser Gesellschaft in einem halben Satz (1) und die Auflösung in genannter Formation (2):
(1) Die Überbewertung (über ein mögliches Maximum von 1:1) des Individuums bei Unterforderung resp. mangelnder Einbindung (unterhalb eines möglichen Minimums von 1:1)
(2) Alles als die Wahrheit (entwertet alias relativiert das Individuum von innen nach außen auf das mögliche Maximum) - und nichts als die Freiheit (reglementiert die Unterforderung alias mangelnde Einbindung von außen nach innen auf das mögliche Minimum)
Ziel insgesamt: der echt erwachsene Mensch, der (eigen-) verantwortlich, weise, weitsichtig und in echter Bereitschaft lebt und strebt. Der sozusagen nicht "gezwungen" werden muss, mit Freiheit umzugehen. Was, so oder so, erst einmal passieren wird; die Menschen dieser Gesellschaft holen sich die Enge, die ihnen entspricht, zurück. Dann lieber: echt aktiv und insbesondere realistisch! da anbei gehen. Und also, die ganze Sache: auf 1:1 zurechtpendeln.
... Die meisten Leute denken: das geht alles irgendwie immer so weiter. Das betrifft einen alles nicht, zumindest nicht das, was ungut ist. Was die Folge unserer irrsinnigen Medienindustrie ist - die ja darauf ausgerichtet ist, genau diese Passivität in dem Gefühl der Aktivität zu bedienen. Tagesschau gucken, dann ist man informiert. Zeitung lesen, dann is' man noch mehr informiert. Usw. ... Ist man ja auch wirklich !! Ist nur die Frage: wozu! Außer das Gefühl zu haben, informiert zu sein. Hinz & Kunzt kaufen - für das Gefühl, was (echt) Gutes zu tun. Immer noch mehr Hinz & Kunzt - für immer noch mehr Gutes. Und dann?! Tja ... Und in der Europa-Passage hat sich zu Weihnachten (2011) ein (medial angepriesener) Riesen-Weihnachtsbaum aufgetürmt, mit gespendeten Geschenken (guter Menschen und guter Geschäfte) für die Benachteiligten. Dieser ganze Benachteiligungszirkus geht ja schon so weit, dass Kinder für Benachteiligte (Kinder) spenden. Ekelerregend würdelos. Für alle (Un-)Beteiligten. Zumal das inzwischen bereits jedes vierte Kind ist (01/2012), das in Armut lebt, bzw. in so einer Benennung, und also: benachteiligt, ich weiß zwar nicht, was das hier und heute sein soll, und, da ich selbst in Armut lebe, kann ich diesen Status sehr gut einschätzen, nur, damit hat man dann 1/4 aller Kinder: in Benachteiligung. Was aus derart vorgeprägten Massen werden soll, muss man nicht hochrechnen. Da ist man in Kürze bei: der Hälfte, was zu erwarten ist, was auch Prognosen erwarten. Wenig überraschend! Einzig die Tatsache, dass dergleichen niemandem auffällt. Diese unfassbar banalen Zusammenhänge. Nur, das ist eben nicht das, was irgendwer lesen oder hören will, also - immer weiter (leer) stopfen. Und es dreht sich auf der anderen Seite dieser Gesellschaft ja tatsächlich alles um das größtmöglich unabhängige Individuum, was in sich so extrem paradox ist, und damit so gefährlich, dass einem wirklich übel werden kann. Kann! Nicht muss. Es KANN auch tatsächlich alles so bleiben. Wird es aber nicht. Einmal, weil sich immer alles ändert, aber ja sicher dann, wenn sich alles ändern soll! Ist ja logisch! Diese Gesellschaft macht nichts anderes mehr, als Mangel zu beheben (alias zu vermarkten). Und drum herum die ausgleichende Illusionswelt, weil alles so schwer ist. Isses ja auch! Ein einziges Gemühe. Überall. Wo man hinguckt - mühen sich Menschen, bloß irgendwie ... und überhaupt. Und der eigentliche Stress: ist nur die Mühe selbst. Auch und gerade: weil Illusion, welcher Art auch immer, immer mehr: zieht. D.h., das wie auch immer erzeugte Gefühl sucht ein tatsächlich Entsprechendes. Das (Gefühl) ist in sich nicht das Problem selbst. Das Problem ist der Sog. Das ist ähnlich wie bei Drogen. Wie bei jeder Art von Sucht und Abhängigkeit. Die Sache selbst - wird vollkommen überschätzt. Stellt nie das Problem selbst dar. Ist eher und auch entsprechend ein repräsentatives Problem einer Gesellschaft, die eben, welche Art auch immer, von Problem, bitte ausgelagert sehen möchte. Und die so massive Verweigerung, sich dem (nicht) zu entziehen, hat genau nichts mit der echten Schwere von Abhängigkeit zu tun. Sondern: mit der fehlenden Alternative. Das Problem ist die fehlende Entsprechung - und die Suche danach. Was praktisch nicht zu verhindern ist; aber auch nicht (wirklich) aufzulösen. Man kann sagen, "einmal angefüttert", begnügt sich der Mensch nun mal nicht mit weniger. Aber so einfach ist es nicht, weil es wirklich so ist !! Und haargenau der Natur des Menschen entspricht. Auf die er, also, umso massiver, verwiesen werden muss, innen und außen, je weniger er (seine) Natur lebt. Nur, genau das muss auch mal passieren. Wie diese ganze Illusionsmaschinerie unterschätzt, geduldet, gefördert und gelebt wird - ist eigentlich unfassbar. Und daran sieht man, dass ganz einfach eine ganze Gesellschaft: in Verstrahlung lebt. "Die Instrumente des Glücks werden zu denen des Unglücks." Das ist von 1944, Dialektik der Aufklärung, in der Beobachtung des glücksorientierten Amerikas, das ja kurz danach kam, um Deutschland zu retten; und jetzt rettet Deutschland, selbst eine einzige (übernommene) Lüge, auch noch ganz Europa, also, dass das alles nicht so ganz hinhaut, muss man eigentlich nicht mehr weiter erklären. Nur mal genauer hinsehen. Wir werden allerdings, überall und nirgends: mit immer noch mehr, derart elementar und real orientierter Illusion konfrontiert, die immer noch leichter zu erlangen ist, genau umgekehrt: es ist praktisch gar nicht mehr möglich, sich dem zu entziehen, dass dergleichen nirgends mehr "mal eben" auseinanderzudifferenzieren ist. Henne und Ei - das "Ich-Gesellschaft-Kontinuum" ... aber, mal genau genommen, nur mit der Antwort, die maximal möglich ist: Keine. Das ist eine echte Realität, der sich in Gesellschaft und Wirtschaft alles und jeder stellen sollte. Nur eben wirklich real. Nicht als: immer noch mehr konstruiertes Reales. Was dabei rauskommt, ist jedenfalls, dass es irgendwann immer noch mehr Mangel gibt. Die Entsprechung - des Erzeugten (Gefühls) wird gesucht. Einmal - in dem nie (!!) entsprechenden Anspruch von Leichtigkeit und oder Banalität der (künstlichen) Erzeugung. Aber viel relevanter ist: der vollkommene Blödsinn darin! Falschrum !! Man macht, was auch immer, nur wirklich muss es sein - und das Ergebnis, und sei es das Gefühl, ist die Folge davon. Nicht: umgekehrt !! Da ist die (ständige) Enttäuschung vorprogrammiert. So leben wir aber, genau so - in einer mediengeprägten Welt. Umgekehrt !! Das schafft Menschen, die ein Ergebnis (sofort) haben wollen, jedenfalls leicht, keine Abweichung tolerieren - bei gleichzeitig großer Unfähigkeit, selbst (wirklich) aktiv alias verantwortlich zu sein. Und immer noch mehr. Bzw. weniger. Alle! Und auch auf alles bezogen: D.h., erst wird das Ergebnis überlegt - dann muss das erreicht werden. Und das kann man (auch) mit irgendwelchen Tabellen und Zettelbergen unkompliziert. Eben nur nicht: wirklich! Und dann platzt (wieder) irgendwas. Zuhauf und immer mehr: an ganz andere Stelle - aber genau das: gehört genau dazu !! Verdrängung und Verlagerung - sucht sich einen anderen Weg. Wo die Tür zu ist, ist sie zu. Aber irgendwo - kommen sie durch. Die Geister, die wir rufen. In genau konträrem Antlitz. Das ist die Welt - der Geister. Geister kennen keine Norm - und keine Mitte. Es wird die Spaltung geben. Eine Gesellschaft, vielleicht eine ganze Welt, vollständig gespalten - in die Super- und die Benachteiligungswelt. Alias: die Richtigen - und die Falschen. Weil es tatsächlich keine andere Möglichkeit gibt: damit (wirklich) umzugehen. Es geht nicht (alles) - und fertig. Nur: umgekehrt! Und das ist (und bleibt): Alles als die Wahrheit - und nichts als die Freiheit. Ganz einfach. Eben nur: umgekehrt. Jeder trägt (wirklich) alles - in sich. Aber, eine Welt, mit zu wenigen (echten, nachvollziehbaren, brauchbaren ... was auch immer) Grenzen, da marschiert die eigentliche Begrenzung in das Außen (zurück). Das diese Grenzen - wiederum von außen: an seine (naturalistisch orientiert) größenwahnsinnigen Menschen: zurückgibt. Das ist die "Kostenstelle" (Dialektik der Aufklärung). Die bei entsprechend überbordenden Ansprüchen - entsprechend überbordend ist - und erst recht wird. In welchem Namen auch immer. Das ist mit Mittelmaß-Idealen, bis hin zu Antihelden usw. - am allerwenigsten gelöst. Das ist und wird dann nämlich nicht nur ein sicherer Weg bergab, sondern: die völlige Umkehrung.
... "Der Mensch, der Gott auflöst, muss sich selbst als erkennendes Objekt von außen gegenüberstehen." (Ich) Und, wo man das nicht will, da wandert eine ganze Gesellschaft der (eigentlichen) Hochentwicklung: ins
... Wie man es dreht und wendet.
Wo alles steht - ist alles beendet.
Wo alles steht - ist alles beendet.
Und alles und jeder müht sich ... beide Seiten ... innen und außen:
Hin und her und her und hin ...
... Wo is' bloß - der ganze Sinn.
Was man benennt, gibt es.
Eben nur nicht: wirklich.
Zwei Seiten: einer Medaille.
Die Welt ist eine Scheibe.
Irgendwann kommt man wahrscheinlich immer wieder an, wo es mal losging. Immer eine Stufe höher !! Das geht in Spiralen! Die Erde, nun isses die Welt. Als Scheibe. Vielleicht kann man wirklich nichts machen. Nur, dann auch so benennen. Als das, was ist. Nicht das: was soll. Das geht mir zu sehr auf die Nerven. Und dann kann ich echt radikal werden.
Platte machen !!
Das da oben, was Leute denken, muss irgendwie kürzer. Nur wie! Bis ich weiß, wie, bleibt das, was (und wie) die Anderen denken, einfach so stehen. Mehr kann man ja auch nicht machen. Das muss man einfach so stehen lassen. Jeder darf denken, was er will. Das denk ich wirklich! Schwierig wird es da, wo die Anderen denken, was man denken soll, und dann immer noch zu sagen: Ihr dürft denken, was ihr wollt. Es geht aber nicht anders. Nur echt anders. D.h., diese (zunehmende) Intoleranz in dieser Gesellschaft, diese Panik bei minimalster Abweichung, wovon auch immer, innen oder außen, kann man nur auflösen, indem man sie auflöst. Das ist echt kompliziert. Intoleranz bei Abweichung geht inzwischen ja schon so weit, dass man im Park für den Hund, mit dem man unterwegs ist, keinen Ball mehr schmeißen darf, weil das dem Ansatz anderer Hundehalter widerspricht. Derer Hunde dann alle um mich rumturnen, glücklich, dass wenigstens noch einer ohne Ansätze unterwegs ist. Das ist alles nicht so ganz leicht, dann zu nicken, und weiterzugehen, schon gar nicht für mich, viel lieber würde ich diese herrliche Möglichkeit, solche blamablen Ansätze ins Bodenlose auszuhebeln, nutzen, statt mich in überbordender Toleranz von
Der Sinn ist an den Rand gerutscht: Erkenntnisse sind etwas anderes. Nur, ab dem Moment, wo sie an Emotionen gekoppelt sind, was unsere Medienwelt aber haargenau 1:1 vermarktet, wirds noch haariger (weil verdrehter) als in irgendwelchen Comedyveranstaltungen. Wie man es dreht und wendet - pro Erkenntnis (im Ich) - contra Gefühl. Pro Selbst - contra die Anderen (im Ich). Das ist die echte Sache. Die Schwierigkeiten, die Menschen haben, hier und heute, im liberalen Staat, sind keine (wirklichen) Überforderungen. Auch nicht diese ganzen Finanzentgleisungen. Der Zusammenhang, auch da, steckt viel tiefer im Menschen selbst, immer in allen, mindestens repräsentativ, als wenigstens ansatzweise verstanden wird. Menschen haben es im Großen und Ganzen zu leicht - und aus diesem Leichtigkeitszwang - alias -Markt: ist eine ganz neue Problemzusammenstellung bzw. -ansammlung geworden, kann man mal ganz banal sagen. Das ist alles in allem: Überforderung aus Bluff und noch mehr Bluff. Und das sind, genau geguckt, nichts anderes als: überzogene, verzogene Erwartungen - und Angst, nicht zu genügen resp. nicht genug zu bekommen. Immer, wenn die richtige Welt gesucht wird, und das entartet in zwar neuem Gewand, so aber altbekannt - ist die verkehrte noch schneller zur Stelle. Mehr ist es nicht, aber sicher: weniger. Runterfahren, runterfahren, runterfahren. Das ist die ganze Sache. Und für den Weg nach oben: gibt's die Treppe. Mit schön hohen Stufen. Ohne Gelaber äääähhhh Geländer - und wer sich festhalten will, greift in Stacheldraht. Und wer meint, das klingt nicht schön, der kann sich das hier noch durchlesen - oder in 20 Jahren, vielleicht auch schon in 10, darüber nachdenken, ob weniger schön - nicht viel besser gewesen wäre.
Im Prinzip kann man die echte Qualität von Information - und jeder Art von echter, zeitgeistrelevanter Kunst (von heute) so zusammenfassen: Je weniger sie einen interessiert, je weniger man sich angesprochen fühlt, und zwar nicht nur über ein (echt) Anderes, sondern einfach überhaupt gar nicht, umso besser isses gemacht. Und jetzt muss ich meine ganze bahnbrechende Uninteressanz tatsächlich nur noch verkaufen - gut begründet: isses ja nun wirklich.
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